Ölabscheider und Fettabscheider

Informationen für Anwender und Hersteller

Unterschiedliche Zusammensetzungen von Abwässern erfordern unterschiedliche Reinigungsmethoden. OKO-tech bietet für jeden Bereich passende Lösungen an. Umweltnormen und -richtlinien sorgen dafür, dass Industrieabwasser in der Regel nicht entsorgt, sondern für die Wiederverwendung aufbereitet wird. Durch die interne Reinigung des Wassers können Ressourcen geschont und Kosten gespart werden.

Bei der Abwasserbehandlung spielen die Abwasserinhaltsstoffe Öl und Fett eine zentrale Rolle. Sie werden in zahlreichen Industriezweigen zur Schmierung oder bei der Verarbeitung von Metallen verwendet und gelangen im Produktionsprozess, beispielsweise beim Reinigen oder Bearbeiten von Metallteilen, ins Abwasser. Daher ist das Trennen dieser Stoffe vom Abwasser häufig der erste Schritt bei der Abwasseraufbereitung. Die Reinigung von Ölen und Fetten erfolgt in sogenannten Abscheideranlagen. Dieses setzt das separate Vorliegen der Stoffe voraus. So dürfen Fette oder Öle z.B. nicht in Emulsionen gebunden sein.

Wenn Öl- oder Fettabscheider zur Reinigung nicht ausreichen - das bedeutet im Normalfall, dass Schwermetalle oder Emulsionen im Abwasser vorhanden sind - müssen zusätzliche Maßnahmen zur Reinigung ergriffen werden.

Normen und gesetzliche Regelungen

Der Betrieb von Öl- und Fettabscheideranlagen in der Industrie ist nach verschiedenen Normen geregelt. Für alle Ölabscheider gilt die DIN EN 858. Sie klassifiziert in Koaleszenz- und Schwerkraftabscheider und enthält unter anderem Vorgaben über Komponenten, Anwendungen, Werkstoffe, Bemessungen sowie automatische Verschluss- und Warneinrichtungen.

Für die Herstellung und den Betrieb von Fettabscheidern greift die DIN EN 1825. Sie enthält allgemeine rechtliche und technische Bestimmungen für Einbau, Betrieb, Wartung und Kontrolle von Fettabscheidern. Können in Einzelfällen die Vorgaben und Grenzwerte der DIN EN 858 in Abscheideranlagen nicht eingehalten werden, wird in der Norm die Nachschaltung eines EBS (Emulsion Breaking System = Emulsionsspaltanlage) gefordert.

OKO-tech-Lösungen für Abwässer mit instabilen und stabilen Emulsionen

Wenn Öl- und Fettabscheider für die Abwasserreinigung nicht ausreichen, bietet OKO-tech mit seinen OKO-aquaclean® Flotationsanlagen eine preiswerte zukunftsweisende Technologie zur weitestgehend chemikalienfreien Emulsionstrennung. Liegen Öle und Fette als instabile Emulsion im Abwasser vor, so werden diese durch die OKO-aquaclean Flotationsanlage rein physikalisch, ohne Zusatz von chemischen Zusätzen, abgeschieden und ausgetragen.

Bei stabilen ölhaltigen bzw. fetthaltigen Emulsionen, die z.B. durch emulgierende Reinigungsmittel (Tenside) verursacht werden, kommt die OKO-aquaclean Flotationsanlage in der erweiterten Ausbaustufe als effiziente Emulsionsspaltanlage zum Einsatz. Unter Einsatz von Dosierpumpen werden hochwirksame Demulgatoren eingebracht, die die Emulsion in die Bestandteile Wasser und Fette/Öle trennen. Diesen Vorgang nennt man Emulsionsspaltung. Die Fette/Öle werden anschließend ausgetragen. Der gesamte Prozess der Emulsionsspaltung wird durch ständige pH-Wert-Messung vollautomatisch geregelt und gesteuert.

Was tun bei Schwermetallen im Abscheider?

Enthält das anfallende Abwasser Schwermetalle, muss nach dem Ölabscheideprozess zusätzlich eine  Schwermetallfällung in einer Emulsionsspaltanlage folgen. Schwermetalle gelangen beispielsweise durch den Einsatz von sauren Reinigern ins Abwasser. Dabei können aus verzinkten Gitterrosten oder Abdeckungen von Abwassersammelrinnen Schwermetalle wie z. B. Zink herauslöst werden und ins Abwasser gelangen. Einen Ölabscheider passieren diese Schwermetalle ungehindert. Auch für die in diesem Fall notwendige Schwermetallfällung bieten sich OKO-aquaclean Emulsionsspaltanlagen von OKO-tech an. Die Fällung und Abtrennung der Schwermetalle erfolgt innerhalb der kompakten Einheit durch das Hinzufügen von Fällungsmitteln. Auch dieser Prozess wird durch eine automatisierte Steuerung geregelt, so dass immer nur so viel Fällungsmittel wie nötig verwendet wird. Auf diese Weise können die Grenzwerte im Ablauf sicher eingehalten werden. Typische Anwendungsfälle sind das Vorkommen von Zink und Kupfer im Ölabscheider. Aber auch andere Schwermetalle wie z. B. Nickel, Chrom und Blei können durch verschiedene Waschprozesse und Materialien in das Abwasser gelangen.

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Fallstudie Öl-/Fettabscheider

Hier können Sie eine Fallstudie für die Anwender von Öl-/Fettabscheidern herunterladen.

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