Fallstudien Entsorgungswirtschaft

Abwasserbehandlung in der Entsorgungswirtschaft

Nachfolgend präsentieren wir Ihnen einige Fallstudien, die Ihnen die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten unserer Abwasserbehandlungsanlagen in der Entsorgungswirtschaft aufzeigen.
 

Fallstudie Abwasserbehandlung bis 5.000 Jahrestonnen

Aufgabenstellung
Ein österreichischer Entsorger konnte seinen Saugwagen nur zu 50% für die Bedienung der Kunden nutzen. Die restliche Betriebszeit verbrachte das Fahrzeug mit dem Abtransport der gesammelten Abfälle zu weit entfernten CP-Anlagen.
2002 erteilte der Entsorger der Firma OKO-tech den Auftrag zur Planung einer kleinen CP-Anlage, um seine Transportkosten zu minimieren und eine höhere Wertschöpfung aus dem Abfall zu erzielen.

Anforderungen

  • Annahme von Ölabscheiderinhalten und Entfettungsbädern aus der Industrie
  • Durchsatzmenge 5000 t/a
  • Abwasserbehandlungsverfahren chemisch-physikalisch
  • Verwertbarkeit der abgetrennten Öle
  • möglichst Verwertbarkeit der abgetrennten Schlämme

Umsetzung

  • Anlagenplanung und Begleitung des Genehmigungsverfahrens durch OKO-tech
  • Abfallannahme in Eigenbau des Investors
  • Abwasserbehandlung mit einer OKO-aquaclean 500E
  • Schlammentwässerung durch eine Zentrifuge eines österreichischen Herstellers

Ergebnis

Die Anlage wird seit 2003 zuverlässig betrieben. Mittlerweile besitzt das Unternehmen drei Saugwagen. In der CP-Anlage werden ca. 8.000 t pro Jahr behandelt.

http://www.rws-hallein.at/de/rws_hallein/firmengeschichte.php

Fallstudie Abwasserbehandlung bis 10.000 Jahrestonnen

Aufgabenstellung
Ein mittelständischer Entsorgungsbetrieb bindet für den Transport der bei seinen Kunden gesammelten Flüssigabfälle zu den externen CP-Anlagen zwei Saugfahrzeuge. Die hohen Transport- und Unterhaltskosten führen zu der Überlegung, eine eigene CP-Anlage für die klassischen Abfälle Ölabscheiderinhalte sowie Wasch- und Bearbeitungsemulsionen zu errichten.

Anforderungen

  • komplette geschlossene Bauweise incl. der Abfallannahme 
  • weitestgehend automatischer Betrieb
  • Wiederverwertbarkeit der extrahierten Öle
  • Verzicht auf Filtrationstechnik
  • Maximaler Energieverbrauch 5 kW/h pro m³ Abwasser

Umsetzung

  • Innovatives Konzept und Planung durch OKO-tech
  • Begleitung beim Genehmigungsverfahren
  • Einsatz von OKO-tech Siebtechnologie
  • vier Vorlagetanks, zwei Reststofftanks
  • eine OKO-aquaclean® Flotationsanlage

Ergebnis

Allein die Einsparung an Transportkosten kompensiert den Bau der neuen CP-Anlage.

Fallstudie Abwasserbehandlung bis 20.000 Jahrestonnen

Aufgabenstellung
Die polnische Umweltgesetzgebung schränkte im Jahr 2010 die bisher geübte Praxis, gefährliche Flüssigabfälle in biologische Kläranlagen zu verbringen, stark ein. Behandlungsanlagen für die klassischen Sonderabfälle wie Waschemulsionen, Bearbeitungsemulsionen, Beizbäder etc. waren in Polen praktisch nicht vorhanden.
Der polnische Entsorger plante, eine eigene Anlage zu bauen und schloss mit OKO-tech einen Beratervertrag.

Anforderungen

  • Um für das Vorhaben EU-Fördermittel zu bekommen, musste das Verfahren innovativ sein.
  • Die komplette Errichtung der CP-Anlage musste EU-weit ausgeschrieben werden.

OKO-tech hat die strengen Richtlinien polnischer Förderstellen und Behörden erfüllt und den Zuschlag für die Planung, Errichtung, Inbetriebnahme und den Know-how-Transfer erhalten.

Umsetzung

  • Innovatives Konzept und Planung durch OKO-tech
  • Begleitung bei dem Genehmigungsverfahren
  • Lieferung und Errichtung der kompletten Anlage inkl. Waage, Labor, Luft- und Brauchwasserversorgung
  • Innovative Steuerungstechnologie mit der Möglichkeit, die Anlage von Deutschland aus zu bedienen

Ergebnis

Trotz der geringen Entsorgungspreise in Polen wird die Anlage bei einem Jahresumsatz von 20.000 Tonnen hochprofitabel betrieben.

Fallstudie Abwasserbehandlung bis 30.000 Jahrestonnen

Aufgabenstellung
Ein schon zu DDR-Zeiten selbstständiger Brandenburger Tankreiniger erwarb 1994 eine mobile Emulsionsspaltanlage OKO-transclean und arbeitete damit Hunderte von Ölschadensfällen am Entstehungsort ab. 1998 wurde das neue Betriebsgrundstück mit Tanklager gebaut. Im Jahr 2000 begann die Planung für die Errichtung einer CP-Anlage, in der die in der Region Berlin/Brandenburg stetig wachsende Menge an gefährlichem Industrieabwasser aufbereitet werden kann.

Anforderungen

  • Durchsatzmenge 30.000 t/a
  • Gesamtlagerkapazität 500 m³ vorwiegend in stehenden Tanks zur Vortrennung
  • Art der Abwasserbehandlung vorwiegend 
  • physikalisch wie bei der bewährten OKO-transclean 2500
  • Bedienung der Gesamtanlage von einem Steuerstand aus

Umsetzung

  • Die Anlagenplanung erfolgte in enger Zusammenarbeit mit dem Investor
  • Abfallannahme in sechs stehenden Stahltanks
  • Abwasserbehandlung in zwei parallel betriebenen OKO-aquaclean 600E
  • ein Altöllager- und Behandlungstank mit Heiztechnik
  • zwei unterirdische Klarwasserspeicher

 

Ergebnis

Die Anlage wird seit 2004 äußerst zuverlässig betrieben und gilt als derzeit wirtschaftlichste CP-Anlage Deutschlands. Nähere Informationen finden Sie unter: www.otto-und-leitel.de/chemisch-physikalische-entsorgungsanlage.htm

Fallstudie Abwasserbehandlung bis 40.000 Jahrestonnen

Aufgabenstellung
Die CP-Anlage eines österreichischen Entsorgers befindet sich direkt im Zentrum einer Großstadt. Platzmangel schränkte die notwendige Expansion ein, sodass eine Umsiedlung geplant wurde. 2008 erfolgt die erste Ausschreibung zur Errichtung einer neuen CP-Anlage. Nach mehreren erfolglosen Versuchen, über Planungsbüros ein tragfähiges Konzept entwickeln zu lassen, wird OKO-tech 2012 mit der Gesamtplanung der Anlage beauftragt.

Anforderungen

  • Behandlung von Ölabscheiderinhalten, Waschflüssigkeiten, Bearbeitungsemulsionen und Neutralisation von Säuren und Laugen
  • Durchsatzmenge 40.000 t/a
  • komplett geschlossene Anlagentechnik
  • Einbindung von Verdampfer, biologischer Behandlungsstufe und vorhandener Zentrifuge
  • Komplette Bedienung von einem Steuerstand

Umsetzung

  • Planung, Montage und Einbindung vorhandener Komponenten sowie die Inbetriebnahme der Anlage durch OKO-tech
  • Abfallannahme in zehn stehenden Tanks
  • Abwasserbehandlung mit zwei parallel betriebenen OKO-aquaclean 2500, einem Verdampfer und biologischer Behandlungsstufe
  • vier Altöllagertanks, ein Rührwerkstank
  • zwei unterirdische Klarwassertanks

 

Ergebnis

Die Anlage ist im April 2015 als modernste CP-Anlage Europas in Betrieb gegangen.
weitere Infos: steiermark.orf.at/news/stories/2705250/